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Bundeskongress für Führungskräfte Forstlicher Zusammenschlüsse PDF Drucken E-Mail

Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse fit machen für die Gegenwart und für die Zukunft. Das geht nicht isoliert und als Einzelkämpfer. Das geht nur gemeinsam. In Wernigerode trafen sich Waldleute aus allen Teilen der Bundesrepublik zum intensiven Gedankenaustausch und zur Erarbeitung neuer Möglichkeiten. Denn wer den Wald hat, der hat die Zukunft nur, wenn er an sich arbeitetet und mit anderen die Fort- und Weiterbildung nicht vergisst.

Den Beginn der Veranstaltung bildeten Vorträge von Peter Lohner, BMELV und Norbert Leben von der AGDW. Dann führte der Oberbürgermeister von Wernigerode und Forstmann Peter Laffert mit Herz, Witz und Verstand allen vor Augen, was der Wald für die Stadt Wernigerode bedeutet: Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen gilt es zu koordinieren zum Wohle der Stadt und zum Wohle des Waldes. In Gruppenarbeit  beschäftigten sich die mehr als 120 Teilnehmer  zwei Tage intensivst mit den verschiedensten Aspekten forstlicher Fragestellungen. Im Arbeitskreis 1 ging es um die Förderinstrumente und die Verbesserung der Orgnisationsstrukturen. Der Arbeitskreis 2 erarbeitete zukunftsträchtige Kooperationsstrukturen zur Waldbewirtschaftung. Durchaus kontrovers diskutierte der Arbeitskreis 3 die verschiedenen Waldnutzungsformen. Immer und für jeden Waldbesitzer problematisch das, was der Arbeitskreis 4 aufarbeitete: die rechtlichen Anforderungen an den Waldbesitzer. Der Arbeitskreis 5 "Wir tun Gutes und sprechen drüber" nahm dankbar eine Anregung vom Geschäftsführer des Bayrischen Waldbesitzerverbandes Hans Baur  auf: "Wichtig ist Öffentlichkeitsarbeit. Gut ist sie, wenn sie vom Inhalt her richtig gemacht, aktuell und dauerhaft ist." 

Einigkeit herrschte bei den Teilnehmern, dass die sogenannten kleinen Gespräche am Rand viele gute Infomationen und Anregungen brachten. "Besonders Bayern ist ein organisatorisches Schlaraffenland. Da sind wir noch Meilen von entfernt", schwärmte Raban Schmid-Mölholm. Schließen wir mit einem erfreulichen Statement vom Leiter des Landesbetriebes für Privatwaldbetreuung und Forstservice Sachsen-Anhalt Dietmar Specht, für den die Veranstaltung ein voller Erfolg war. "Es wurden sehr intensive Gespräche geführt, und es konnten zahlreiche Anregungen, auch für die Entwicklung in Sachsen-Anhalt, mitgenommen werden. Hervorzuheben ist unter anderem die Weiterentwicklung einer Informations-Plattform insbesondere der Forstbetriebsgemeinschaften, um den internen Erfahrungsaustausch noch intensiver als bisher entwickeln zu können. Es wäre wünschenswert, wenn noch mehr Forstbetriebsgemeinschaften in Sachsen-Anhalt über die Mitgliedschaft im Waldbesitzerverband direkten Zugang zu den Ergebnissen solcher Tagungen haben könnten."

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