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Keine Kontrolle bei der Gewässerunterhaltung | Keine Kontrolle bei der Gewässerunterhaltung |
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PressemitteilungMagdeburg, September 2009 Keine Kontrolle bei der Gewässerunterhaltung.Ministerium des Innern und verantwortliche Politikerverweigern sich einer unabhängigen und transparentenKontrolle der Unterhaltungsverbände.
An diesen Missständen können auch die Kommunen kein Interesse haben. Veranschaulicht wird dies durch folgenden Beispielsfall: Wenn ein Unterhaltungsverband, hier „Mulde", Rücklagen zur Entsorgung kontaminierter Schlämme aus dem Bitterfelder Chemiedreieck bildet und neben den Waldbauern auch alle Kommunen im Verband diese Rücklagenbildung mitbezahlen müssen, widerspricht dieser Vorgang einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung der Kommunen außerhalb des Chemiedreiecks. Nicht nur die Umweltpolitik in Sachsen-Anhalt zum Thema Wasser und Wald ist mit diesem Beispiel auf den Punkt gebracht, sondern auch das Versagen von Rechts- und Kommunalaufsicht. Nach geltendem Recht hätte anders gehandelt werden müssen. Politik und Verwaltung billigen denen damit eine Sonderstellung zu, da sie in Sachen unabhängiger Kontrolle dieser Institutionen bisher keinerlei ernst zu nehmende Ansätze auf den Weg bringen. Für Fragen der Kontrolle der Mittelverwendung bei Mitteln, die die Bürger letztlich aufbringen, sollte eine unmissverständliche und unabhängige Kontrolle selbstverständlich sein. Das Ministerium sieht dies mit verantwortlichen „Umwelt"Politikern offenbar anders. |
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