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Marktentwicklung fordert Kooperation |
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Grundgedanke bei der Kooperation ist die Bündelung von Holz auf der Angebotsseite mit dem Ziel einer einheitlichen Holzvermarktung. Waldbesitzer und forstliche Dienstleister sind gezwungen, sich den Marktgegebenheiten anzupassen. Und diese Gegebenheiten sind gekennzeichnet durch zunehmende Konzentration auf Seiten der Holzindustrie. Wollen Waldbesitzer und forstliche Dienstleister gleichberechtigte Partner der Holzindurstrie sein, dann muss die Kleinstrukturiertheit überwunden werden und Zugang zu den Märkten muss geschaffen werden. Notwendigkeiten besonders auch im Hinblick auf die Marktgröße der Landesforstverwaltung mit dem Landesforstbetrieb.
Bei der Holzkontor Mitteldeutschland GmbH handelt es sich um ein Kooperationsmodell zwischen Waldbesitzern und Forstunternehmen aus dem Fläming und der Dübener Heide von Sachsen-Anhalt und aus Brandenburg. Einzelbetriebliche Defizite wie zu geringe Angebotsmengen werden durch Mitgliedschaft und damit Bündelung dieser Angebotsmengen ausgeglichen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass das Holzkontor als Verhandlungspartner von der Holzindustrie mehr als nur zur Kenntnis genommen wurde. Dabei wurde die Organisationsstruktur der GmbH in jeder Beziehung flach gehalten bei nach wie vor voller Eigenverantwortung der Mitglieder für ihre eigenen Betriebe.
Der Verband sieht die Gründung der Forstlichen Vereinigung Altmark als weitere Bestätigung seiner Arbeit, gratuliert allen Gründungsmitgliedern und dankt besonders den Initiatoren und Herrn Dietmar Specht für seine fachliche und moralische Unterstützung. |