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Mehr ging nicht. Der Besuch war gut. Es gab im Saal von Schloss Hundisburg am 8. Mai schon vor Beginn der Veranstaltung keinen freien Platz mehr. So konnte Franz Prinz zu Salm-Salm erfreut und gelassen schon während der Begrüßung feststellen, dass "unser Verband auch im Bewusstsein von Politik und Medien angekommen ist" und von diesen wahrgenommen wird. Sprachliche Splitter, entnommen den Grußworten: Bernhard Daldrup (MdL/ CDU): "Wald ist auch Wirtschaftsraum. Redlichen Naturschutz und wirtschaftliche Interessen gilt es zu verbinden. Hierfür müssen zuverlässige Rahmenbedingungen von der Politik geschaffen werde." Madelein-Rita Mittendorf (MdL/SPD): " Die Baumarten, die vor langer Zeit hier heimisch waren wie die Douglasie, die können heute nicht als unerwünscht gelten und als Gastbaumarten bezeichnet werden." Harry Czeke (MdL//Die Linke): "Bei allen Poblemen ist eine gepflegte Streitkultur weitaus wichtiger als die Dinge unter den Tisch zu kehren." Johann Hauser (MdL/FDP): "Als Praktiker stelle ist fest, dass die Waldbesitzer beim Wassergesetz allein gelassen worden sind. Das geht nicht." Forstminister Dr. Hermann-Onko Aeikens begann das erste Hauptreferat mit der Feststellung, dass es in Sachsen-Anhalt durchaus noch viel zu tun gibt. Vieles sei allerdings auf den Weg gebracht. "Bei uns verschwindet der Wald nicht. Das Gegenteil ist der Fall: In den letzten 20 Jahren hat sich die Waldfläche um 70.000 Hektar vergrößert." Forst und damit Wald ist die Grundlage des Clusters, den es gilt mit Leben zu füllen. Er bezeichnete die Forstliche Vereinigung Altmark als "eins der Modellprojekte für die Landesregierung". Es sei eine "wichtige Hilfe zur Selbsthilfe". Die stoffliche Nutzung müsse vor der energetischen Nutzung Methode und und gleichzeitig Ziel sein, und keineswegs dürfe die Zusammenarbeit mit der Holzindustrie vernachlässigt werden; denn "ohne Holzindustrie keine Zuklunft". Schon auf den Weg gebracht und für die Zukunft wichtige Dinge, die es miteinander anzustreben und zu optimieren gelte, seien der Klimagipfel, die anstehenden Aktionstage Holz in Magdeburg, die neu auf den Weg gebrachte Förderung, das gemeinsam mit der Landwirtschaft durchzuführende Zukunftsforum. Dr. Aikens stellte fest, dass auch wegen der steigenden Zahl der Wildunfälle das Jagdgesetz novelliert wird." Zuviel Wildunfälle und zuviel Wildschäden" machen es nötig. "Keiner will jedoch die Zahl der Rehe der Zahl der aussterbenden Arten anpassen. Und keiner will die Rechte der Grundeigentümer einschränken." Die Wünsche des Ministers an den Verband: keine Stürme, keine Schädlinge, auskömmliche Holzpreise und eine gedeihliche Zusammenarbeit. Arneburg war ehemals vorgesehen als Standort eines Atomkraftwerks und ist heute größter Biomassestandort Europas. Michael Funk, Geschäftsführer der Zellsoff Stendal GmbH und ausgemachter Kenner der Holzindustrie, stellte gleich am Beginn des zweiten Hauptreferates fest, dass im "Waldland Deutschland" das Holz knapp wird. Seine Perspektive für die Zukunft: "Holz reicht nicht, und Kurzumtriebsplantagen lösen das Problem nicht." Mobilisierungreserven im Kleinprivatwald seien nicht in ausreichendem Maße vorhanden. Drei Thesen stellt Funk auf, abgeleitet vom Satz, dass Alter nicht vor Torheit schützt, These 1: Alter schützt vor Fäule nicht. Es gelte zu prüfen, welches das optimale Alter für die Ernte und damit für die |